CDU Burbach fordert Masterplan Prostitution

Saarbrücken und insbesondere Burbach verkommt zum Freudenhaus der Großregion

Die Meldungen der letzten Wochen über den neuen „Riesenpuff“ in Burbach hat viele aufgeschreckt: hier sollen 50 Prostituierte in einer Wellnesslandschaft arbeiten. Vergessen wird hierbei jedoch, dass dies nur die Spitze des Eisberges ist. Das viel größere Problem, das viele Burbacher jeden Tag erleben müssen, ist die umsichgreifende Straßenprostitution. Vom Burbacher Markt bis zur Von-der-Heydt-Brücke gehen die Damen oft bereits am Nachmittag ihrem Gewerbe nach. Dass das auf den Saarterrassen sowie mitten in den Burbacher Wohngebieten sowie an den Saarwiesen erfolgt, ist keinem Bürger mehr zuzumuten. Dieses Problem gibt es in ähnlicher Form unter anderem am ehemaligen Milchhof, am Hauptfriedhof sowie am Ortseingang Herrensohr über den Güterbahnhof bis hin zum Meerwiesertalweg. Auch die Bordelle in Wohnungen werden in Burbach rasant mehr. Die Lebensqualität in Burbach leidet sehr unter diesen Entwicklungen. Der Stadtteil will beispielsweise im Füllengarten attraktiver für junge Familien werden. Doch wie soll das geschehen, wenn Frauen nicht an einer Bushaltestelle warten können ohne dass Autos anhalten? Zudem zieht das Gewerbe natürlich auch Kriminalität durch Menschenhandel oder Revierkämpfe der Zuhälter mit sich. Bekanntermaßen stammt ein Großteil der Freier aus dem europäischen Ausland, sodass man in Burbach schon fast von „Sextourismus“ sprechen kann.
Im Interesse der Burbacher Bürger fordert der Ortsvorsitzende der CDU Burbach, Andreas Neumüller, die Stadt Saarbrücken auf, einen Masterplan gegen die Auswüchse der Prostitution in Saarbrücken und besonders in Burbach zu entwickeln. Hierzu hat er im Bezirksrat einen entsprechenden Antrag gestellt. Stadt und Land müssen gemeinsam mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln insbesondere gegen den Straßenstrich vorgehen. Ob über Steuern (Düsseldorfer Verfahren), Gesundheitszeugnisse oder Platzverweise: Es ist an der Zeit das die Polizei hier härter durchgreift! Die Stadt darf nicht mehr immer neue Bordelle in Burbach genehmigen und muss die vorhandenen stärker überwachen. Burbach will keinen Sextourismus und darf nicht zum Freudenhaus der Großregion verkommen.