Burbacher Christdemokraten begrüßen die Einigung der Koalition in Berlin auf die Eckpunkte zum neuen Prostitutionsgesetz

Nachdem Rot-Grün im Jahr 2001 die Prostitution quasi zu einen „ganz normalen“ Beruf gemacht hat und Deutschland damit zu einem El Dorado des Sextourismuses wurde, ist die Wiedereinführung der Genehmigungspflicht für Bordellbetrieb ein ganz wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Durch die Zuverlässigkeitsprüfung für Bordellbetreiber kann zukünftig besser gesteuert werden und Arbeitsbedingungen verbessert werden. Auch die Kondompflicht wird die rechtliche Situation der Prostituierten verbessern. Die Wiedereinführung der jährlichen Gesundheitsberatung und Anmeldepflicht bei den Behörden sowie die Reduzierung der Intervalle auf ein halbes Jahr bei Prostituierten unter 21 Jahren werden weiter für bessere Bedingungen sorgen.

Die CDU Burbach setzt sich bereits seit mehr als zwei Jahren für eine Verschärfung der Prostitutionsgesetze ein, um Zwangsprostitution und Belästigungen der Bürger, gerade auch hier in Burbach zu verhindern.

Dennoch gibt es Kritik an dem aktuellen Gesetzesvorhaben, so der Vorsitzende der Burbacher CDU und Saarbrücker Stadtrat, Andreas Neumüller. „Konsequent wäre ein Verbot der Straßenprostitution. Auf der Straße können keine menschenwürdigen Arbeitsbedingungen sichergestellt werden, und auch die Belastung der örtlichen Bevölkerung ist bei dieser Art des Sexkaufs zu hoch“, so Neumüller. Alle neuen Regelungen werden aber nur Wirkung zeigen, wenn konsequent auch die Einhaltung von Polizei und Behörden kontrolliert wird, um Zwangsprostitution zu verhindern.

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